VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

19. Juli 2017

Die Veranstaltung 28. Freie Sommeruniversität und Studentenlager Bálványos wird in diesem Jahr zwischen dem 18. und 23. Juli stattfinden. Das VERITAS Institut wird bei diesem Ereignis durch Generaldirektor Sándor Szakály vertreten. Gemeinsam mit Katalin Szili, Beauftragte des Ministerpräsidenten für Fragen der Autonomie, Jenő Szász, Vorsitzender des Forschungsinstituts für Nationale Strategie und Attila Papp Z., Direktor des Instituts für Minderheitenforschung der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, wird er an einem Rundtischgespräch zum Thema Die Schande des 5. Dezember 2004 verblasst* teilnehmen.

Ort: 537335 Tusnádfürdő/Tuşnad/RO, Orbán-Balázs-Zelt

Zeitpunkt: Mittwoch, 19. Juli 2017, 15.00 Uhr

* Am 5. Dezember 2004 fand in Ungarn ein Referendum statt. Dabei war die folgende Frage war zu beantworten: „Wollen Sie, dass das Parlament ein Gesetz darüber verabschiedet, wonach nicht-ungarische Staatsbürger, die sich zur ungarischen Nationalität bekennen, nicht in Ungarn wohnhaft sind, die ihre ungarische Nationalität mit dem ‚ungarischen Ausweis’ laut Gesetz LII. § 19 aus dem Jahre 2001 oder auf sonstige Art und Weise nach dem zu erlassenden Gesetz bestätigen, auf eigenen Wunsch mit einer begünstigten Einbürgerung die ungarische Staatsbürgerschaft erhalten?” Die Sozialisten und Liberalen mit dem damaligen Ministerpräsidenten (Ferenc Gyurcsány), die damals an der Macht waren, ermutigten ihre Wähler zur Abstimmung mit Nein oder zum Fernbleiben, indem sie der Bevölkerung demagogisch damit abschreckten, dass das Land 20 Millionen Rumänen zu unterhalten haben würde. Beim Referendum siegten zwar die Ja-Stimmen, es führte dennoch zu keinem Ergebnis, weil die Beteiligung auf Landesebene lediglich 37,5% gegen die erwarteten 45-50% ausmachte.

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