VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

17. September 2019

Bevor die ungarische Regierung am 11. September 1989 die Grenze für die Flüchtlinge aus der DDR öffnete, hatte das Ungarische Rote Kreuz gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz in den Lagern in Csillebérc (in den Budaer Bergen) und Zánka (am Plattensee) den ostdeutschen Flüchtlingen, die sich massenhaft in Ungarn aufhielten, humanitäre Hilfe geleistet. Während unserer Veranstaltung mit dem Titel Der Weg in die freie Welt - der 11. September 1989 erinnern sich einstige ungarische und deutsche Mitarbeiter des Roten Kreuzes an die Ereignisse vor drei Jahrzehnten. Davor halten Historiker, die sich mit dieser Epoche befassen, einführende Vorträge, wie Ádám Masát (Ministerium für Auswärtiges und Außenwirtschaft, Referent für Deutschland und die Schweiz): Einführende Gedanken sowie Péter Bertalan (VERITAS Institut): Die weltpolitischen Dimensionen der deutschen Vereinigung.

Am Rundtischgespräch nehmen teil: András: Kovács (ehemaliger Leiter des Flüchtlingsdienstes des Ungarischen Roten Kreuzes), Ignac Moser (Deutsches Rotes Kreuz, Einsatzleiter für Ungarn), Balázs Nováky (Stabschef der Grenzwache, Erster Stellvertreter des Kommandanten 1989), Dieter Sprich  (Deutsches Rotes Kreuz, Lagerleiter in Csillebérc) und Gyula Somlai (Mitarbeiter des Ungarischen Roten Kreuzes 1989). Das Gespräch moderieren  die Historiker des VERITAS Instituts Dávid Kiss und Eszter Zsófia Tóth.

Ort: VERITAS Institut und Archiv für Geschichtsforschung, Budapest, Zsil-Str. 2–4

Zeitpunkt: Dienstag, 17. September 2019, 17.00 Uhr

 

Bildquelle: Bundeszentrale für politische Bildung