VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

12. April 2016

Die Konferenz des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung erinnert an den herausragenden Gelehrten Pál Teleki (1879–1941) als Geograf und Politiker, der vor 75 Jahren, am 3. April 1941, starb. Teleki leitete die ungarische Politik in sehr schweren Zeiten: als Regierungschef des in den Jahren 1920-1921 für lebensunfähig gehaltenen Landes, von 1939 bis 1941 als Ministerpräsident, der den immer stärkeren Einfluss des Deutschen Reiches auf Mittel-Osteuropa zu vermindern, die Unabhängigkeit des Landes zu erhalten bemüht war und vermeiden wollte, dass das Land in den Krieg mitgerissen wird. Nach 1920 spielte er eine große Rolle bei der Herausbildung der Voraussetzungen einer politischen und wirtschaftlichen Konsolidierung, nach 1939 hingegen dabei, dass Ungarn in seiner Ära als Regierungschef dem Weltkrieg fernbleiben konnte.

Als Experten des Themas nehmen an der Tagung teil János Kubassek, Direktor des Ungarischen Geografischen Museums, der Militärhistoriker Péter Szabó, der Doktorand Gábor Nyári, dessen Arbeit über die zweite Ministerpräsidentschaft Telekis vor kurzem erschienen ist, beziehungsweise wissenschaftliche Hauptmitarbeiter der Forschungsgruppe für die Horthy-Ära im VERITAS Institut für Geschichtsforschung (Gábor Hollósi, András Joó und László Orosz), die über ihre jüngsten Forschungsergebnisse berichten.

Einladung

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