VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

1968 Magyarországon - Miért hagytuk, hogy így legyen? (1968 in Ungarn – Warum ließen wir zu, dass es so kam?) lautet der Titel des Buches unserer Kollegin Eszter Zsófia Tóth und des Kommunikationswissenschaftlers András Murai. Eine der am häufigsten zitierten Jahreszahlen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist 1968. Wir können es als Meilenstein, als ein bestimmendes Jahr der Epoche nach dem Zweiten Weltkrieg betrachten, das die Welt veränderte und zum Wendepunkt der westlichen Demokratien wurde. Es führte aber auch im Ostblock zur Wende: Es war das Jahr des Prager Frühlings, der Zerstörung der Hoffnung… 1968 war auch das Jahr des Aufruhrs und einer Welle der Gewalt, als Martin Luther King und Robert Kennedy ermordet wurden. Es war aber auch das Jahr, als Ungarn etwas aufatmete, als ob der Wind der Freiheit seine Wirkung auch hier spüren ließe: Neue Filme, neue Produkte und neue Gedanken nahmen Gestalt an, doch dann kam das dicke Ende: die Überrumpelung der Tschechoslowakei...” – ist über dieses Werk auf der Website des Verlages Libri  zu lesen…