VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

Konferenz und Ausstellung

07. Dezember 2016

Großwardein/Oradea/Nagyvárad war die jüngste Station der Programmreihe des Hauses der Ungarn und des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung in Ungarn und im Karpatenbecken aus Anlass des Gedenkjahres der in die Sowjetunion verschleppten ungarischen politischen Häftlinge und Zwangsarbeiter. Die Veranstalter der Gedenkfeier organisierten zwei Ereignisse.

Der Ungarische Bürgerverein organisierte eine Konferenz mit nachstehenden Vorträgen:

Endre Marinovich (VERITAS, Budapest): Ungarn in den Gulags;

János Kristóf Murádin (Sapientia – EMTE, Klausenburg/Kolozsvár/Cluj-Napoca): Verschleppung der ungarischen und deutschen Zivilbevölkerung Siebenbürgens in sowjetische Gefangenschaft in den Jahren 1944-1945;

Gusztáv Fodor (Reformierter Kirchendistrikt Jenseits der Theiß, Tiszaszentimre): Lebendige Kirche im Tal des Todes: Leben der Reformierten Kirche in der Karpato-Ukraine im Schatten des stalinschen Terrors.

Ort: Großwardein/Nagyvárad/Oradea), Reformiertes Kirchenzentrum Zsuzsanna Lorántffy, Jahrtausend-Gedenkraum (Strada Libertăţii) 40.

Zeitpunkt: Mittwoch, 7. Dezember 2016, 14.00 Uhr

Anschließend wurde die Ausstellung Ungarn in den Lagern der Sowjetunion 1944 – 1956 eröffnet. Begrüßung: József Pálfi, Rektor der Christlichen Universität Partium, Eröffnung: Krisztina Csibi, Direktorin (Haus der Ungarn), Einführung Endre Marinovich (VERITAS Institut).

Ort: Großwardein/Nagyvárad/Oradea, Christliche Universität Partium, Rathausstr. (Strada Primăriei) 36

Zeitpunkt: Mittwoch, 7. Dezember 2016, 17.00 Uhr