VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

25. Februar 2017

Der am 16. Juni 2000 in Kraft getretene Parlamentsbeschluss Nr. 58/2000. (VI. 16.) hat den 25. Februar eines jeden Jahres zum Gedenktag der Opfer des Kommunismus erklärt. An diesem Tag 1947 wurde Béla Kovács, Generalsekretär der Unabhängigen Partei der Kleinlandwirte, der Landarbeiter und des Bürgertums, aufgrund falscher Anschuldigungen von den kommunistischen Besatzungsbehörden verhaftet und dann in die Sowjetunion verschleppt. Der seines Immunitätsrechts beraubte Abgeordnete verbrachte annähernd neun Jahre in Gefängnissen und Arbeitslagern.

Aus Anlass des Gedenktages der Opfer des Kommunismus erwies die Selbstverwaltung der Stadt Sopron mit Komitatsrecht dem Andenken der Opfer durch eine Kranzniederlegung, die Enthüllung einer Gedenktafel, die Eröffnung einer Ausstellung und anhand der Konferenz „Über die von Westungarn auf den Gulag verschleppten Opfer und die zeitgenössischen Ereignisse” ihre Ehre. Bürgermeister Tamás Fodor begrüßte die Gäste, Barbara Bank, Mitglied des Nationalen Gedenkkomitees, sowie Sándor Szakály, Generaldirektor des VERITAS Instituts, hielten Reden.

Ort des ersten Ereignisses: 9400 Sopron, Neuer St.Michael-Friedhof, Pozsonyi-Str. 1

Zeitpunkt: Samstag, 25. Februar 2017, 15.30 Uhr