VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

20. November 2017

Auf einer Veranstaltung der Internationalen Gesellschaft der Gulag-Forscher wird der mehreren Hunderttausend Opfer gedacht, die auf den Archipel Gulag verschleppt wurden. Im Laufe des Ereignisses wird die Ausstellung mit dem Titel Malenkij robot oder unschuldig und ohne Urteil auf Zwangsarbeit in der Sowjetunion eröffnet. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Band  Mintha, anschließend gibt es eine Buchpräsentation. Die Bücher von Zalán Bognár The fate of Hungarian, German, Austrian, Slovak, Polish, French, Italian and other POWs in Hungary Occupied by the Red Army 1944–1945 und Hadifogolytáborok és hadifogolysors a Vörös hadsereg által megszállt Magyarországon 1944–1945 (Kriegsgefangenenlager und Kriegsgefangenenschicksal in dem von der Roten Armee besetzten Ungarn 1944–1945), das von ihm und  Andrea Muskovics zusammengestellte Buch Emberek az embertelen világban (Menschen in der unmenschlichen Welt) sowie der Band von  András Majorszki  Emberek az embertelenségben, Gulág Emléktúra 2016–2017 (Menschen in der Unmenschlichkeit, Gulag-Gedenktour 20162017) werden von VERITAS-Generaldirektor Sándor Szakály, dem Historiker Áron Máthé und dem Geschichtslehrer Richárd Bernáth präsentiert.

Hauptschirmherr des Ereignisses ist Csaba Latorcai, stellvertretender Staatssekretär in der Staatskanzlei für Soziales, das Kulturerbe und für  besonders wichtige Kulturinvestitionen.

Ort: Haus des Dialogs, 1085 Budapest, Horánszky-Str. 20

Zeitpunkt: Montag, 20. November 2017, 15.00 Uhr