VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

Dokumentarfilm in Wien uraufgeführt

18. Mai 2015

Am 18. Mai 2015 fand im Donau-Saal des Instituts für Ungarische Geschichtsforschung in Wien (Collegium Hungaricum, 1020 Wien, Hollandstr. 4.) die österreichische Uraufführung des ungarischen Dokumentarfilmes von Balázs Ravasz mit dem Titel Der vergessene Soldat statt.

Am 8. Mai dieses Jahres war es 70 Jahre her, dass der Zweite Weltkrieg zu Ende ging. Der letzte heimkehrende Kriegsgefangene war ein Mann aus Ungarn, András Toma. Seine Heimkehr am 11. August 2000 aus Russland – nach annähernd 56 Jahren Gefangenschaft – war eine Weltsensation. Der Dokumentarfilm stellt die Geschichte des letzten ungarischen Kriegsgefangenen András Toma dar. 53 Jahre lang behielt man ihn in einer sowjetischen psychiatrischen Anstalt, ohne zu wissen, woher er stammt. Als es sich herausstellte, dass er Ungar ist, wurde er mit Hilfe ungarischer Psychiater nach Hause gebracht. Es verging eine lange Zeit, bis er sich öffnete und zu erzählen begann. Die erschütternde Geschichte des András Toma ist Bestandteil unseres Kulturerbes. Wir lenken Ihre werte Aufmerksamkeit auf den 60 Minuten langen ungarischen Film mit dem Titel DER VERGESSENE SOLDAT. Der Abend nach der Aufführung wurde mit einem Podiumsgespräch fortgesetzt, an dem als Gäste der Regisseur Balázs Ravasz, Dr. Sándor Szakály, Generaldirektor des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung, und Dr. Csaba Szabó, Direktor des Wiener Instituts für Ungarische Geschichtsforschung, teilnahmen.

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