VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

29. September 2014

Konferenz

Die an Wenden sehr reiche ungarische Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde neben dem Zerfall der Österreichisch–Ungarischen Monarchie, darunter des historischen Ungarns, und den Machtwechseln der Asternrevolution und der Räterepublik von der vor 70 Jahren, 1944 eingetretenen deutschen bzw. im selben Jahr beginnenden, 1945 für viereinhalb Jahrzehnte endgültigen sowjetischen Besatzung bestimmt. All diese Ereignisse verursachten die nahezu vollständige Umgestaltung der ungarischen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Elite und fügten einzelnen Gruppen der Gesellschaft schweres Unrecht zu. Was Letztere angeht, so brachte die mit der Vernichtung der Mehrheit unserer jüdischen Landsleute und mit der teilweisen Ablösung der damaligen Führungsschicht einhergehende deutsche sowie die ebenfalls mit ungeheurem Leid einhergehende sowjetische Besatzung, die einen bedeutenden Teil der ungarischen Staatsbürger ebenfalls ihrer Rechte beraubte, die schwersten Erschütterungen. Die Konferenz des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung und des Amtes des Parlaments, die angesehene Fachleute des Themas zu Wort kommen ließ, untersuchte anlässlich des 70. Jahrestages Geschichte und Folgen der beiden Okkupationen.

Bilder vom Ereignis