VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

Vortrag auf der Sitzung des Arbeitsausschusses
der Ungarischen Akademie der Wissenschaften MTA

29. Mai 2015

Der Arbeitsausschuss für Philosophie des Territorialen Ausschusses der MTA Veszprém (VEAB) ist am 29. Maizu einer Ausschusssitzung und theoretischen Beratung mit dem Titel Sprache, Sprachgebrauch und die Sprache der Philosophie zusammengetroffen, zu der Experten eingeladen waren, die sich für die zeitgenössische kultur-anthropologische und ethische Forschungen interessieren. Das VERITAS Institut für Geschichtsforschung war auf der Konferenz durch den Vortrag des wissenschaftlichen Mitarbeiters Kálmán Árpád Kovács mit dem Titel Die Sprache der Philosophie in den protestantischen Diskussionen über „Glaube und Wissenschaft” in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vertreten.

KKÁ

Im Vortrag wurde der Gebrauch der Sprache der Philosophie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den protestantischen „Glaube und Wissenschaft”-Diskussionen untersucht. Das Material dazu lieferten ausgewählte Artikel und Studien der Flaggschiffe der ungarischen protestantischen Presse Egyházi és Iskolai Lap (Blatt der Kirche und der Schule), Egyházi és Iskolai Figyelmező (Mahnblatt der Kirche und der Schule), Protestáns Szemle (Protestantische Rundschau), und Debreceni Protestáns Lap (Debrecener Protestantisches Blatt) sowie ausgewählte Teile aus der namhaften Apologie des Lajos Erőss aus dem Jahre 1905. Die Präsentation bestand aus drei strukturellen Einheiten: 1.) Kurze Zusammenfassung der historischen Wurzeln der Geistesgeschichte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 2.) Kurze Beschreibung der liberalen, (neo)orthodoxen theologischen Bewegungen des Erwachens und der Inneren Mission und ihres Verhältnisses zum römischen Katholizismus, zum deutschen Idealismus, zum Positivismus, Materialismus, Evolutionismus, Darwinismus, Haeckelianismus und zum klassenkämpferischen Sozialismus (Marxismus) usw. 3.) Die unterschiedlichen Ansichten in Bezug auf die Wissenschaftsauffassung müssen in die metaphysische Denkweise der Schriftsteller eingefügt verstanden werden. Unter Metaphysik wird an dieser Stelle das System der ontologischen, gnoseologischen (erkenntnistheoretischen) und logischen Denkens verstanden.

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