VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

Konferenz über Vorgeschichte und Folgen des Friedensdiktats von Trianon

04. Juni 2015

Eine gemeinsame Konferenz mit dem VERITAS Institut für Geschichtsforschung organisierte Emlékpont (Gedenkort) am Donnerstag, den 4. Juni um 10.00 Uhr über die Vorgeschichte und die Folgen des Friedensdiktats von Trianon in der öffentlichen Sammlung von Hódmezővásárhely. 

Die Vortragenden und die Zuhörer der wissenschaftlichen Beratung wurden von Endre Marinovich, stellvertretender Generaldirektor des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung, und Péter Miklós, Leiter der Einrichtung Emlékpont begrüßt. Einleitend berichtete Tamás Révész, wissenschaftlicher Assistent von VERITAS, in seinem Vortrag mit dem Titel Unvermeidbare Katastrophe? über die Chancen des bewaffneten Widerstandes gegen die Siegerstaaten. László Gulyás, Dozent an der Universität Szeged, analysierte die Rede des Leiters der ungarischen Delegation Albert Apponyi vom 16. Januar 1920 auf der Friedenskonferenz in Paris als theoretische Begründung für die ungarische Revisionsbewegung. Über das Genfer Protokoll Nr. II. des Friedensvertrags von Trianon hielt Gábor Hollósi einen Vortrag. Der wissenschaftliche Hauptmitarbeiter des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung stellte in seinem Referat eine hochinteressante Geschichte vor, nämlich den Fall der Gruben von Macskalyuk in der Nähe von Somoskő. Zur Überprüfung der Ortschaften und Gruben, die der Tschechoslowakei angeschlossen wurden, kam es auf die persönliche Intervention eines ungarischen Anlegers, des Hals-Nasen-Ohren-Facharztes Géza Krepuska, so dass Ungarn im Februar 1924 die Dörfer Somoskőújfalu und Somoskő sowie die Gruben in der Umgebung – bis auf die von Macskalyuk, die die ungarischen Abbaufirmen zoll- und gebührenfrei nutzen konnten – zurückerhielt.

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