VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

04 - 06. Oktober 2015

Anzeichen politischer und gesellschaftlicher Veränderungen in der Literatur und ihre Wirkung in literarischen Gemeinschaften – das war das Thema der Programmreihe „Tage der ungarischen Literatur außerhalb der Landesgrenzen”, die zwischen dem 4. und 6. Oktober in Székesfehérvár stattfand. Sowohl aus Siebenbürgen als auch aus der Karpato-Ukraine und der Vojvodina kamen Schriftsteller, Literaturhistoriker, Dichter, bildende Künstler und Politologen zu der dreitägigen Veranstaltungsreihe, deren Gastgeber die Vörösmarty-Gesellschaft war.

József Lukácsy, Vizepräsident der Vörösmarty-Gesellschaft, eröffnete die Veranstaltung. In seinem Vortrag fasste er die Lage der Ungarn außerhalb der Landesgrenzen zusammen. Der Politiker aus Arad (RO) Zsolt Attila Borbély sprach am Sonntag im Zusammenhang mit seinem Buch Ein Vierteljahrhundert ungarische politische Interessenvertretung in Siebenbürgen über die politischen Vorgänge in den vergangenen 25 Jahren; Literaturhistoriker Béla Pomogáts, ehemaliger Präsident des Ungarischen Schriftstellerverbandes, präsentierte den Roman Totes Meer von Sándor Makkai, ein symbolhaftes Werk, das die spezifische Welt im siebenbürgischen Mezőség darstellt.

Unter den geladenen Vortragenden befanden sich der Historiker Sándor Szakály, Generaldirektor des VERITAS Instituts, der Literaturhistoriker István Cs. Varga István, der Dichter, bildende Künstler und Filmregisseur István Tari, der Publizist und Redakteur Gyula H. Szabó, der Dichter und SchriftstellerLászló Vári Fábián, die Schriftstellerin und Redakteurin Margit Szőcs, der Schriftsteller und PublizistLászló Domonkos, die Schriftstellerin und Lehrerin Vilma Marcsók, der Dichter, Schriftsteller und bildende Künstler Attila Büki, sowie der Dichter und Redakteur Márton Falusi.

Einladung

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