VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

31. Oktober 2015

Das Forschungsinstitut für die Nationale Strategie, das VERITAS Institut für Geschichtsforschung und der Dr. Nándor-Urmánczy-Verein hat am Samstag, den 31. Oktober 2015 um 9.30 Uhr im János-Kemény-Gymnasium in Töplitz / Maroshévíz (heute:Toplita in Rumänien) eine Konferenz aus Anlass des 75. Todestages des Parlamentsabgeordneten Nándor Urmánczy veranstaltet.

Die marxistische und postmarxistische Geschichtsschreibung war bemüht, die Rolle Nándor Urmánczys in den politischen Prozessen und Ereignissen mit allen Mitteln zu entstellen. Urmánczy erlebte all das, was aus dem Blickwinkel der ungarischen Geschichte im 20. Jahrhundert schicksalhafte Ereignisse waren. Er war Zeuge des Kriegseintrittes Ungarns, der Zeit von Revolutionen und der militärischen Besetzung des Vaterlandes. Nach dem Diktat von Trianon wurde er zur führenden Gestalt der bedeutendsten gesellschaftlichen Bewegung im Lande, der Ereklyés Országzászló Mozgalom. Seine Aktivität und Leistungsfähigkeit kannten fast keine Grenzen.
Daher ist es wichtig und erforderlich, das Lebenswerk von Nándor Urmánczy, der 16 Jahre lang Parlamentsabgeordneter war und eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung des öffentlichen Lebens spielte, aufzuarbeiten und für die Nachwelt aufzuzeigen.

Die Veranstaltung ließ jene Vertreter der „Zunft” der Historiker zu Wort kommen, die in diesem Thema über herausragende Forschungserfahrungen verfügen. Unter ihnen befanden sich zwei Hauptmitarbeiter des VERITAS Instituts, László Orosz und András Joó, die mit ihren Referaten Suche nach Wegen und Durchsetzung der Interessen im nationalstrategischen
Denken der siebenbürgischen Sachsen (1867–1940)
und Die ungarischen Bestrebungen, aus dem Krieg auszusteigen und die voraussichtliche Entwicklung des Schicksals Siebenbürgens 1942–1944 die wissenschaftliche Beratung vertieften.
Schirmherren der Veranstaltungwaren Jenő Szász, Präsident des Forschungsinstituts für Nationale Strategie und Dr. István Gortvay, Enkelsohn von Nándor Urmánczy.

 

Einladung

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