VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

07. November 2015

Mit einer zur Diskussion anregenden Beratung begann am 7. November 2015 im Festsaal des Rathauses das Siebenjahres-Programm Die Kunst von Székesfehérvár, in dessen Rahmen die kulturhistorischen Andenken der Stadt präsentiert werden. Zu dem Ereignis am Samstag wurden 42 Archäologen, Kunsthistoriker, Universitätsprofessoren, Akademiemitglieder und Ethnografen, unter ihnen der Historiker Gábor Ujváry, Forschungsgruppen-Leiter im VERITAS Institut, eingeladen. Es gab vier Vorträge, auf die die Teilnehmer in Diskussionsbeiträgen reagierten.

Das Projekt Die Kunst von Székesfehérvár ist eine beispiellose wissenschaftliche und gesellschaftliche Initiative in Ungarn, die auch zu einem internationalen Musterprojekt werden kann, denn die königliche Stadt setzte sich zum Ziel, dass die am Programm beteiligten Experten die Tausendjährige Geschichte methodisch darstellen. Die wissenschaftliche Fachgemeinschaft besteht aus Historikern, Kunsthistorikern, Archäologen, Musikwissenschaftlern und Ethnografen. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass die zwischen 2017 und 2022 zu realisierenden und auf dem Forschungsprogramm basierenden Ausstellungen in spannender, allgemein verständlicher Form und mit den modernsten Installationstechniken die Geschichte von Székesfehérvár in vier Themenbereichen lebendig werden lassen: im Mittelalter, in der Türkenzeit, im Barock und in den Epochen des 19. und 20. Jahrhunderts.

Auf der Konferenz zur Programmeröffnung hat die Selbstverwaltung von Székesfehérvár mit der Erzdiözese der Stadt, dem Museum König Hl. Stephan, der Städtischen Galerie – Sammlung Deák, dem Städtischen Archiv und Forschungsinstitut, dem Verein für den Tourismus von Székesfehérvár, der Gemeinnützigen Nonprofit Gmbh für den Tourismus von Székesfehérvár sowie der Programmorganisations GmbH Fehérvár ein Kooperationsabkommen abgeschlossen. Das letzte Jahr des Projektes 2022 trägt auch eine symbolhafte Bedeutung, denn dann wird der 800. Jahrestag der Herausgabe der Goldenen Bulle begangen.

Programm

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