VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

09. Januar 2016

„Rechenschaft über die historische Vergangenheit – Gespräch im Zusammenhang mit Inschriften” lautete das Thema einer wissenschaftlichen Beratung am 9. Januar in Sathmar/Satu Mare/Szatmárnémeti (Rumänien). Ziel des Ereignisses war es, unter Einbeziehung von Historikern die Existenzberechtigung und die historische Wahrheitsgrundlage der Verbindung der Begriffe „horthystisch-faschistisch-ungarisch” zu klären. Organisator der Veranstaltung war der Verein von Sathmar Híd (Brücke), Ort der neue Raum der reformierten Kirchengemeinde Szatmár-Láncos. Vorträge hielten unter anderen Dr. Sándor Szakály, Dr. Ottmar Trasca, Sándor Thoroczkay und Dr. Dávid Turbucz.

Der unhistorische, unhaltbare Ausdruck „horthystisch, faschistisch ungarisch” ist zu streichen!

Nach einem Forum im vergangenen Oktober wurde unter Einbeziehung von Historikern die Existenzberechtigung und die historische Wahrheitsgrundlage der Verbindung der Begriffe horthystisch-faschistisch-ungarisch” erneut geklärt. Die Hauptorganisatoren haben das Ziel, diese falschen Ausdrücke wenigstens von Denkmälern und Gedenktafeln verschwinden zu lassen. Die Teilnehmer früherer Untersuchungen waren zu der Schlussfolgerung gelangt, dass der Ausdruck „Deportierungen während der Nazi-Besatzung unter Mitwirkung der Behörden” anstelle des bisherigen Begriffs „Deportierungen durch das „horthystisch-faschistische ungarische Regime” zu verwenden ist. (Texte auf Gedenktafeln vorwiegend in zwei Gedenkstätten, und zwarauf dem Holocaust-Denkmal, das an die Deportierung der Juden von Sathmar erinnert, und einer in Cămăraşul/Pusztakamarás/ Komitat Cluj/Kolozs waren der Anlass für die Beratungen, die auf eine Präzisierung und Modifizierung der Inschriften abzielten. d. Red.)

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