VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

Festansprache von Sándor Szakály

24. Februar 2016

„Und die große Welt wurde dunkel:
Es kamen Hortobágy und Recsk, das Bergwerk,
Und wir lernten das furchtbare Wort: Gulag!
Und marschierten in die Todesschächte, in Asien.

Oh, wie viele blieben da, unbezeichnet!
Und wie viele Eltern warteten auf ihre Söhne vergebens!
Wie viele Augen blieben immer voller Tränen!...
Blut und Tränen sind der Preis einer besseren Zukunft.”

(Árpád Galgóczy: Tyrannei und Freiheit)

Aus Anlass des Gedenktages der Opfer des Kommunismus fand am Mittwoch, den 24. Februar 2016 um 11.00 Uhr eine Gedenkfeier mit militärischen Ehren am Denkmal der Gulag-Häftlinge (Budapest V., Honvéd-Platz) statt. Veranstaltet wurde sie von der Stiftung zur Wahrung des Andenkens der in den Lagern Gestorbenen.

In Vertretung des Kuratoriums der Stiftung werden anwesend sein: Schutzherrin, Klára Fülepp, Witwe des ehemaligen Ministerpräsidenten József Antall, Vorsitzender Tamás Stark sowie die stellvertretende Vorsitzende und Tochter Frau Jolán Pintér-Nagy der verstorbenen Gründerin Magdolna Rohr. Die Begrüßung hielt Bence Rétvári, parlamentarischer Staatssekretär des Ministeriums für Human Ressourcen, die Gedenkrede Sándor Szakály, Generaldirektor des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung. Das Ereignis geht mit einem gemeinsamen Gebet für das Seelenheil der verstorbenen Leidensgefährten und einer Kranzniederlegung zu Ende.