VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

Vortrag Sándor Szakálys in Zamárdi

04. März 2016

Am Freitag, den 4. März 2016, um 18.00 Uhr hat Historiker Dr. Sándor Szakály, Generaldirektor des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung, einen Vortrag im Gemeinschaftshaus in Zamárdi (am Südufer des Balaton) gehalten. Herzlich eingeladen waren alle Interessenten, die den Zeitabschnitt der Vergangenheit der ungarischen Nation von Trianon bis zur Wende und dadurch die Gegenwart klarer sehen wollen.

Der Redner umriss Ergebnisse und Gefahrenquellen der Wiedererrichtung des Landes nach Trianon, die Ereignisse 1942 und zwischen 1944 und 1945 in der Vojvodina und ging auf die Judengesetze, auf die Umstände und Gründe des Kriegseintrittes Ungarns ein. Ferner ging es um die Kämpfe an der Ostfront, um die deutsche Besatzung Ungarns, die Verschleppung der Juden, den Versuch des Kriegsaustrittes, die Belagerung von Budapest und das Aufhalten der Sowjets im Karpatenbecken. Außerdem sprach der Redner über die Befreiung beziehungsweise die sowjetische Besatzung Ungarns sowie die entfesselten Instinkte: die Schändung von Frauen. Er stellte die Funktion der Volksgerichte, den Prozess, wie die Kommunisten gesetz- und rechtswidrig, von den Sowjets „gemanagt” an die Macht kamen, sowie die Beseitigung des bürgerlichen Ungarns dar. Dabei wurde klar, inwieweit die vergangenen 45 oder 60 Jahre einer Gehirnwäsche gleichkamen.

Einladung

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