VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

Geschichte unserer Zeit (1867–1994): Neunter Vortrag der Veranstaltungsreihe

02. Juni 2016

Mit dem Titel Korunk történelme (1867–1994) (Geschichte unserer Zeit) läuft eine Vortragsreihe in Királyhelmec (Královsky Chlmec/Slowakei), die gemeinsam von der Gesellschaft für die Entwicklung der Region Bodrogköz Zsuzsanna Lorántffy und dem VERITAS Institut für Geschichtsforschung veranstaltet wird. In ihrem Rahmen können Freunde der Geschichte zwischen dem 11. Februar und dem 2. Juni 2016 alle zwei Wochen donnerstags um 18.00 Uhr im Haus der Ungarischen Gemeinschaft in Bodrogköz insgesamt neun Vorträge besuchen. Dabei stellen Historiker unseres Instituts die wichtigsten Wendungen und Stationen der Geschichte Ungarns im Laufe von 150 Jahren dar, angefangen vom Ausgleich bis zur Tätigkeit der Antall-Boross-Regierung.

Der nächste Vortrag mit dem Titel 1956 und was nachher folgte findet am Donnerstag, den 2. Juni 2016 um 18.00 Uhr statt.

Den letzten Vortrag der Reihe hält János Rácz, wissenschaftlicher Assistent des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung, der den internationalen Hintergrund der ungarischen Revolution und des Freiheitskampfes erläutert, mit besonderer Rücksicht auf die Politik Washingtons, die mit keinerlei Aufstand in Ungarn gegen das kommunistische Regime gerechnet hatte.

Der Vortrag beginnt mit der Konferenz in Teheran Ende November-Anfang Dezember 1943, wo im Wesentlichen die sowjetische Besatzung entschieden wurde. Er behandelt dabei eines der größten Ergebnisse der Revolution, die Schwächung der westlichen kommunistischen Parteien, die in erster Linie durch die Geschichte der britischen und der amerikanischen kommunistischen Partei die internationale Bedeutung der ungarischen Revolution 1956 erklärt. Selbstverständlich werden auch die ungarischen Ereignisse zur Sprache kommen, wobei der Vortragende auch die von ihm eigens mit Emigranten von 1956 geführten Interviews auswertet.