VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

Nachrichten

Generaloberst a.D. Lajos Fodor, Mitglied des Beratergremiums des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung und Archiv, hat von der Selbstverwaltung des X. Stadtbezirks Kőbánya der Hauptstadt Budapest am 24. Juni den St. Ladislaus-Preis verliehen bekommen. Dieser Preis kann „der natürlichen Person zuerkannt werden, die lebenslang durch ihr Schaffen, ihre herausragenden Leistungen, ihre Achtung genießende Tätigkeit und ihren beispielhaften Lebensweg zur Entwicklung  und zum Wachstum des Bezirks beitrug und dadurch den Ruhm von  Kőbánya mehrte. Mit dem St. Ladislaus-Preis erkennt die Selbstverwaltung des X. Stadtbezirks Kőbánya der Hauptstadt Budapest den Lebensweg des Preisgekrönten an”, ist auf der Website der Selbstverwaltung zu lesen.

Die Aufnahme des Fernsehkanals TV10 von der Preisverleihung am St. Ladislaus-Tag und das Interview mit Lajos  Fodor können hier angesehen werden.

Die Selbstverwaltung der Stadt Balatonföldvár hat VERITAS-Generaldirektor Dr. Sándor Szakály am 18. Juni den Titel Ehrenbürger von Balatonföldvár verliehen. Szakály sei „engagierter Anhänger der Stadt”. Dies komme „in seiner selbstlosen Tätigkeit zu ihrer Popularisierung und Unterstützung  zum Ausdruck”.

Es gibt drei erfreuliche Nachrichten aus dem Hause VERITAS in den letzten Wochen. Unser Kollege Ádám Schwarczwölder, PhD-Student  des Doktor-Programms Europa und das Ungartum im 18.-20. Jahrhundert an der Interdisziplinären Doktorschule  der  Universität Pécs, hat das Manuskript seiner Dissertation zum Thema Ungarns Generaldirektor - Kálmán Szélls Weg bis zum Amt des Ministerpräsidenten zur Werkstattdiskussion eingereicht. Die öffentliche Verteidigung kann im September stattfinden.

Kollegin Izabella  Drócsa hat ihre Dissertation an der Doktorschule der Fakultät Rechts- und Staatswissenschaft an der Katholischen Péter-Pázmány-Universität zum Thema  Ständische Gesetze zwischen den beiden Weltkriegen anhand der richterlichen Praxis am Budapester Königlichen Gericht Mitte März mit summa cum laude verteidigt.

Unser Kollege Gábor Hollósi hat sich Anfang April an der Philologischen und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Károli-Gáspár-Universität der Reformierten Kirche habilitiert. Das Thema seiner Habilitationsverteidigung lautete: Der Pressburger Brückenkopf - Die Verhandlungen des ungarisch-tschechoslowakischen Grenzkomitees.

Am 3. Mai ist der Historiker Prof. Dr. habil. András Gergely, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter, Prof.em. der Károli Gáspár Universität der Reformierten Kirche,  früherer Leiter der Forschungsgruppe der Epoche der Doppelmonarchie und Mitglied des Beratergremiums des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung und Archiv, in Budapest gestorben.

Die wichtigsten Medien brachten nicht nur die traurige Nachricht, sondern fassten auch seine allseits hochgeschätzte Tätigkeit zusammen. Er war ferner Doktor der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Professor an der Eötvös Loránd-Universität, der deutschsprachigen Andrássy Universität Budapest und Autor zahlloser Studien und ausgezeichneter Bücher. Von der Wende an nahm er aktiv am ungarischen politischen Leben teil, darunter  an der Ausarbeitung des Programms der Partei Ungarisches Demokratisches Forum, der er als Gründungsmitglied angehörte. Er arbeitete im Außenministerium, dessen Generalsekretär er in den Jahren 1991-1992 war. Später repräsentierte er Ungarn als Botschafter in Südafrika und in den Niederlanden.

Einer seiner Kollegen im VERITAS Institut, Gábor Ujváry, hob in seinem Nachruf hervor: „Wie die Zentralisten früher, tendierte auch András Gergely immer zur Mitte, sowohl in der Politik als auch in der Geschichtswissenschaft. Er mochte nicht das Extreme, er war immer bemüht, Argumente und Gegenargumente anzuhören und den goldenen Mittelweg zu finden. Seine Leistung fand Anerkennung unter Historikern der unterschiedlichsten Tendenzen und ideologischen Einstellungen. Wie auf seinen wichtigsten Helden István Széchenyi trifft auch auf ihn im edelsten Sinne des Wortes die  Beschreibung als konservativer Reformer zu – sowohl in seinem Wirken als Historiker wie als Politiker. Gerade heute fehlen in der ungarischen Geschichtswissenschaft mit ihm vergleichbare Persönlichkeiten, die zwischen den verschiedenen Lagern zu vermitteln in der Lage sind.ˮ

László Anka, ein anderer Kollege und auch Schüler András Gergelys, erinnert sich an ihn als einen der bedeutendsten Forscher der ungarischen Geschichte des 19. Jahrhunderts. „Während seiner Seminare konnten wir beobachten, wie gern er analysierte, alles von allen Seiten beleuchtete, logisch aufbaute, zusammenfasste, Schlussfolgerungen zog und extreme Wege ausschlossˮ, schrieb Anka. „Gergely legte den Nachdruck nicht auf die Chronologie der Ereignisse, sondern auf die Motive der historischen Akteure und die Koinzidenz der verschiedenen Ansichten.  Er strahlte Ruhe, Heiterkeit und Optimismus aus. Allein wegen seines Auftretens als stiller Gentleman befand sich sein Name nicht unter den bekanntesten Historikern.ˮ

Anlässlich des ungarischen Nationalfeiertages (15. März, Ausbruch des Freiheitskampfes 1848) hat Ungarns Präsident János Áder den Generaldirektor des VERITAS-Instituts, Prof. Dr. Sándor Szakály, mit dem Széchenyi-Preis geehrt. Die Auszeichnung wurde ihm für seinen jahrzehntelangen bedeutenden Beitrag zur Geschichtsforschung in Ungarn verliehen, insbesondere über die Zwischenkriegszeit (1919–1945).

Aus Anlass des 30. Jahrestages der Gründung  des Vereins für Traditionspflege Honvéd wurde Sándor Szakály  geehrt. Bereits im November vorigen Jahres wurde ihm für seine herausragenden  Dienste zur Erhaltung der ungarischen Honvéd-Traditionen und des Vereins die Jubiläums-Gedenkplakette des Vereins verliehen. Wegen der Pandemiegefahr konnte der Generaldirektor des VERITAS Instituts, der zwischen 2011 und 2020 Vorsitzender des Vereins war, die Auszeichnung erst in diesen Tagen übernehmen.

Das Kuratorium der Bezerédj-Stiftung hat den diesjährigen gleichnamigen Preis unserem Kollegen Dávid Ligeti, einem der wissenschaftlichen Hauptmitarbeiter des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung und Archiv, verliehen.

Dávid Ligeti erforscht als einer der talentiertesten Historiker seiner Altersklasse die Militär- und Politikgeschichte der Österreichisch–Ungarischen Monarchie und des Ersten Weltkriegs. In den letzten Jahren veröffentlichte er zahlreiche Studien über die Ungarische Räterepublik sowie die Verhältnisse beim Entstehen des Friedensdiktats von Trianon und dessen Auswirkungen. Er publizierte schon viele Arbeiten und Rezensionen und verfasste Beiträge für mehrere Bände.  In seiner kürzlich erschienenen Dissertation, die als selbständiger Band herausgegeben wurde, arbeitete er die Laufbahn des  k.u.k. Generaloberst Baron Arthur Arz von Straussenburg beispielhaft auf.

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Institutsleiter Ujváry Gábor ist am 24. November zu seinem 60. Geburtstag von seinen Kollegen, Freunden und Anhängern mit einer Festschrift geehrt worden, die beim Verlag Ráció erschienen ist. Darin sind seitens des VERITAS Instituts  Beiträge der Kollegen László Lajtai, Róbert Hermann, Dávid Ligeti, Ádám Schwarczwölder, Zoltán Dévavári, László Orosz, Kálmán Árpád Kovács, Gábor Hollósi, Judit Antónia Farkas, Attila Seres, András Joó, Sándor Szakály, Dávid Kiss, Róbert Géczi, Péter Bertalan und János Rácz zu lesen. download als pdf

Ökonom György Schamschula,  Minister a.D. und Mitglied des Beratergremiums des VERITAS Instituts,  hat am 26. Oktober das Mittelkreuz des Ungarischen Verdienstordens, unsere Kollegin Mónika Kovács-Veres  das Ungarische Verdienstkreuz in Bronze überreicht bekommen.

 

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Das Ungarische Landwirtschaftsmuseum hat  am 14. Oktober eine Konferenz über Geschichte und  Schutz des Erbes mit dem Titel „Das berühmte Komárom ist eingenommen” – Die Militärgeschichte von Komárom und Umgebung von der römischen Eroberung bis zu Trianon. An  der Konferenz nahm unser Kollege Róbert Hermann teil,  der einen Vortrag zum Thema Die  militärische Bedeutung von Komárom in den Jahren 1848–1849 hielt.  

Ort: Ungarisches Agrarmuseum, 1146 Budapest, Vajdahunyadvár, Jägersaal

Zeitpunkt: Mittwoch, 14. Oktober 2020, 10.00 Uhr.

Details

Bildquelle: Várak.hu 

Generaldirektor Sándor Szakály hat am 14. Oktober im Facultas Human-Gymnasium, das mit dem  VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv zusammenarbeitet, für Abiturienten einen Vortrag  über Ungarns Rolle im Zweiten Weltkrieg gehalten.

Es war am 1. Oktober 2020 das erste Mal, dass  ein Botschafter Indiens in Ungarn – wie zur Zeit Seine Exzellenz Kumar Tuhin – das VERITAS Institut aufsuchte, um mit Generaldirektor Sándor Szakály und seinem Stellvertreter Endre Marinovich über die Tätigkeit des Instituts, die Bedeutung der Geschichte und ihre Rolle im Leben der Nationen zu diskutieren, die unterschiedliche Länder einander näher bringen kann. Sie behandelten die historischen Aspekte der ungarisch–indischen Beziehungen und die Vermittlerrolle, die indische Politiker zur Zeit der Revolution 1956 gespielt hatten.

Zwischen den beiden Ländern liegen mehr als sechstausend Kilometer, und dennoch gab es einige neugierige Gelehrte aus Ungarn, die Indien erforschen wollten. Der Größte von ihnen war Sándor Csoma de Körösi, der Sprachwissenschaftler des 19. Jahrhunderts, der u.a. die tibetische Sprache und Grammatik vor Ort studierte und durch sein Tibetisch-Englisches Wörterbuch weltbekannt wurde.

Ungarns Landesverteidigungsminister Tibor Benkő hat am 25. August Prof. Sándor Szakály, dem Ehrenpräsident des Vereins für  Honvéd-Traditionspflege,  als Anerkennung für seine langjährige gewissenhafte und hingebungsvolle Arbeit  als Präsident des Vereins (2011–2020) ein Erinnerungsstück überreicht, das der VERITAS-Generaldirektor im Ministerium übernahm.

Wir informieren unsere werten Forscher, dass der Forschungsraum des VERITAS Oral History Archivs vom 6. Juli 2020 an bei vorheriger Anmeldung wieder besucht werden kann.

 

Im Interesse der Sicherheit der Forscher und unserer Kollegen können unsere Dienstleistungen bei nachstehenden Bestimmungen in Anspruch genommen werden:

  • Im Forschungsraum und in den gemeinsamen Räumlichkeiten ist es verbindlich, das Gesicht mit einer Maske, einem Schal oder Tuch zu verdecken.
  • Wir bitten Sie, die zuständigen Kollegen vorab  per E-Mail oder  Telefon zu konsultieren (leveltar@veritas.gov.hu, Telefon: +36 1 795 4913), ob ein Interview erforscht werden kann, und kommen Sie nur zum vereinbarten Zeitpunkt, um ihrer Forschungstätigkeit nachzugehen.
  • Es wird darum gebeten, im Archivgebäude kein Essen zu sich zu nehmen.
  • Es ist verbindlich, das zur Verfügung gestellte Desinfektionsmittel für die Hände zu benutzen.

Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Geduld!

VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

Der Verlag Méry Ratio hat die deutsche und englische Übersetzung des Buches Trianon vom Zeichentrickfilm-Regisseur und Kulturhistoriker Marcell Jankovics herausgebracht.  Als Lektor wirkte VERITAS-Generaldirektor Sándor Szakály mit.

Das Forschungsinstitut für Hungarologie  veranstaltet eine wissenschaftliche Konferenz mit dem Titel Wieder aufrecht nach Trianon. Hauptschirmherr des Ereignisses ist der Minister für Humanressourcen Miklós Kásler. Das VERITAS Institut wird von Sándor Szakály und  Gábor Ujváry vertreten. Sie halten Vorträge zu den Themen: Aufstellung der selbständigen ungarischen Streitkräfte 1919–1922 und  Aus der Nationalarmee ungarische königliche Honved  sowie „Deutlich durchdachte und systematisch aufbauende Kulturpolitik”. Kuno Klebelsberg und Ungarns Konsolidierung. Zeitpunkt: Donnerstag, 18. Juni 2020, 10.00 Uhr. 

Einladung (download als pdf).

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In der Großgemeinde Tápiószecső (Komitat Pest)  hat eine Gedenkfeier zum Zentenarium der Unterzeichnung des Friedensdiktats von Trianon stattgefunden. Veranstalter war der Kulturverein der Tápióregion Albert Wass. Die Festrede hielt unser Kollege, der Historiker  László Anka.  Ort: 2251 Tápiószecső, Templom-Platz.   Zeitpunkt: Donnerstag, 4. Juni 2020, 17.00 Uhr.

Ein Gedenkprogramm und eine Gedenkkonferenz zum Zentenarium von Trianon (Friedensdiktat nach dem Ersten Weltkrieg) werden von der Universität für den Nationalen Öffentlichen Dienst (NKE) organisiert. In Vertretung des VERITS-Instituts wirken László Anka, Sándor Szakály und Gábor Ujváry mit. Die vorgesehenen 28 Vorträge können im Ludovika-Webinar oder auf dem Youtube-Kanal  der NKE, das Gedenkprogramm auf der Facebook-Seite der  NKE verfolgt werden. Zeitpunkt: Donnerstag, 4. Juni 2020, 10.00 Uhr Programm

Ist es eine Provokation, ein Foto  mit der Landkarte Groß-Ungarns im Hintergrund  zu machen? Wie muss man eines Jahrestages dieser Art gedenken? Thema des nächsten Teils der Reihe Mandiner-Diskussionsabend ist das Friedensdiktat, das die gesamte ungarische Nation betrifft und das genau vor 100 Jahren im Schloss Groß-Trianon unterzeichnet wurde. Teilnehmende Historiker sind: Mária Schmidt, Pál Hatos und Sándor Szakály.

Zeitpunkt: Donnerstag, 4. Juni 2020, 18.30 Uhr

Das Rundtischgespräch kann live auf den Facebook-Seiten von Mandiner und Millenáris erfolgt werden

Monarchisten in der Zwischenkriegszeit lautet der Titel  einer Online-Konferenz, die von der Otto-Habsburg-Stiftung organisiert wird. Zu den geladenen Gästen gehören auch  Historiker des VERITAS-Instituts. László Anka hält einen Vortrag mit dem Titel Albert Apponyi und der Legitimismus, Dávid Ligetis  Thema lautet Suche Karls IV. nach politischen Wegen, 1918-1921. Programm

Der Vortrag von László Anka László ist hier abrufbar. Premiere: Mittwoch, 3. Juni 2020

Fb-Seite der Konferenz

Das Forschungsinstitut für Hungarologie, Budapest, veranstaltet eine Online-Konferenz mit dem Titel  Das Entstehen des hundertjährigen Friedensdiktats von Trianon. Hauptschirmherr des Ereignisses ist Minister  Miklós Kásler. Das VERITAS Institut wird von Institutsleiter Gábor Ujváry vertreten, der einen Vortrag zum Thema Ohne Kultur kein Ungarn? Die kulturellen Folgen von Trianon hält. Weitere Vortragende sind die Historiker: Mihály Nánay, László Gulyás, Ernő Raffay, Szabolcs Nagy, László Tamás Vizi, Péter Miklós, Lajos Olasz, Imre Tóth und Artúr Köő.

Zeitpunkt: Donnerstag, 21. Mai 2020, 10.00 Uhr

Die Vorträge können live auf den Homepages von Facebook und  Youtube live verfolgt werden.

Einladung

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Forscherdienst (OHA)

Wir informieren die werten Interessenten, dass der Forscherdienst des Oral History Archivs (OHA) des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung und Archiv im Einklang mit den Regierungsempfehlungen und -entscheidungen für die Verhinderung der Ausbreitung der Corona-Virusinfektion  vom 18. März 2020 für unbestimmte Zeit geschlossen bleibt.

Kundendienst

Beim Kundendienst für Entschädigung beim VERITAS  Institut für Geschichtsforschung und Archiv gibt es keine Möglichkeit, Angelegenheiten persönlich zu erledigen. Die Beantwortung der per Post oder elektronisch eintreffenden Briefe erfolgt kontinuierlich. Für ausführlichere Informationen wenden Sie sich bitte unter den nachstehenden Telefonnummern +36-70-659-27-39 oder +36-70-659-27-82 während der Arbeitszeit (Mo-Do 8.00-16.30 Uhr, Fr 8.00-14.00 Uhr) an unsere Kollegen. Außerdem sind wir unter der E-Mail-Adresse  leveltar@veritas.gov.hu erreichbar.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

VERITAS Institut für Geschichtsforschung und Archiv

 

Aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Kommunismus finden eine Gedenkfeier, ein Rundtischgespräch und die Aufführung des einschlägigen Filmes Örök tél (Ewiger Winter) statt. Veranstalter sind  die Organisation der in der Sowjetunion gefangengehaltenen  Politischen Häftlinge und Zwangsarbeiter, die Internationale Gesellschaft der Gulag- und Gupvi-Forscher, die Gedenkstätte Málenkij Robot des Ungarischen Nationalmuseums und der Verein Braunhaxler zur Pflege Deutscher Traditionen in Óbuda. Ort: Óbuda – Denkmal der Opfer der sowjetischen Besatzung, 1036 Budapest, Árpád fejedelem-Str. 125. Zeitpunkt: Dienstag, 25. Februar 2020, 16.30 Uhr.

Einladung

Aus Anlass des 522. Jahrestages der Verleihung des Rechtes auf Wappen- und Siegelbenutzung an das  Somogyer Land hat die Komitatsversammlung am 6. Januar eine feierliche Gedenkstunde veranstaltet. In diesem Rahmen wurden Auszeichnungen überreicht. Den Preis für die Bürger von Somogy (Somogy Polgáraiért Díj) konnte unter anderen VERITAS- Generaldirektor Prof. Dr. Sándor Szakály für seine hervorragenden Leistungen entgegennehmen.

Unten ist die Urkunde der Auszeichnung abgebildet.

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VERITAS-Generaldirektor Sándor Szakály  hat die Stufe Lebenswerk des Preises für  Mitteleuropäische Forschung  zuerkannt bekommen.  In Abwesenheit des Geehrten übernahm  der Leiter der Forschungsgruppen Gábor Ujváry am 22. November in der südungarischen Stadt Szeged die Auszeichnung.

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Der erste Band der Reihe A trianoni békediktátum története hét kötetben (Die Geschichte des Friedensdiktats von Trianon in sieben Bänden), Chefredakteur László  Gulyás, ist am Mittwoch, den 2. Oktober 2019 um 16.00 Uhr im Ungarischen Nationalmuseum präsentiert worden.  An dem Werk wirkten drei Kollegen des  VERITAS Instituts, László Anka und Dávid Ligeti (als Autoren) sowie László Orosz (als Lektor) mit.

Das Eötvös József Collegium der gleichnamigen Budapester Universität ELTE hat am 9. September  2019 das 125.  Studienjahr feierlich eröffnet. Aus diesem Anlass wurden Persönlichkeiten geehrt, die viel für das Eötvös Collegium getan haben. Zu ihnen gehörte VERITAS-Generaldirektor Sándor Szakály, der zwischen 1975 und 1980 Mitglied des Kollegiums war. Als Anerkennung erhielt er die Eötvös-József-Gedenkmedaille und -Urkunde, die für den erkrankten Generaldirektor dessen Sohn Zoltán Szakály aus den Händen des Kurators des Collegiums, Prof. emer. Iván Bertényi, übernahm.

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Eine Umdeutung der jüngeren ungarischen Geschichte und eine gelenkte Neuinterpretation des Jahres 1989 wirft die „Süddeutsche Zeitung“ in einem Gastbeitrag  vom 24, Juni der Regierung Viktor Orbáns vor. Das Blatt knüpft seine Betrachtung an das „Ende des 1956-Instituts als unabhängige Einrichtung“ an, das vor drei Jahrzehnten zur Erforschung des Volksaufstandes von 1956 und des Spätsozialismus gegründet worden war. Schon im Vorfeld waren in den achtziger Jahren beteilige Wissenschaftler vom amerikanisch-ungarischen Investor George Soros finanziell unterstützt worden.

Bereits 2012 habe Orbán die Integrierung des 1956-Instituts und seiner Quellensammlung in die Ungarische Nationalbibliothek angeordnet, schreibt das Blatt. Nun habe die Fidesz-Regierung angekündigt, dass  das 1956-Institut vom Veritas Institut für Geschichtsforschung übernommen werde, das dem Ministerpräsidenten direkt unterstellt sei und die historische Lesart einer „wahren ungarischen Kultur“ – wie die Zeitung bemerkt – nach dem Geschmack der politischen Führung verbreitet. „Die feindliche Übernahme des 1956-Instituts erfolgt nun genau 30 Jahre nach seiner Gründung“, heißt es weiter.

„Orbáns Rückkehr an die Macht 2010 und seine zweifache triumphale Wiederwahl belegen die Popularität seiner historischen und politischen Geschichtsdarstellung“, räumt die Zeitung ein. „Orbán genießt nun den Rückhalt eines Großteils der Bevölkerung für seine breit angelegte Kampagne gegen missliebige Stimmen im Wissenschaftsbetrieb.“ Vor allem die Soziologie sowie Geschichts- und Politikwissenschaften seien dem Regime schon lange ein Dorn im Auge gewesen, denn sie stünden angeblich unter dem Einfluss von Soros.

Mit dem Ende des 1956-Instituts verbleibe keine akademische Einrichtung der Geistes- oder Sozialwissenschaften, in der die Freiheit der Forschung gewährleistet sei. Genderstudies seien als unwissenschaftlich deklariert, Themen wie Migration oder Homosexualität öffentlich als Steuergeldverschwendung angeprangert worden, wirft das Blatt der ungarischen Führung vor. Die von Soros begründete Central European University stehe vor dem Aus, die Akademie der Wissenschaften verliere ihre Forschungseinrichtungen, die das Innovationsministerium übernimmt.

János Kristóf Murádin, Historiker aus Klausenburg und Professor an der Universität Sapientia, hat sich acht Jahre lang in Archiven und Bibliotheken vergraben, hat Interviews geführt und Orte in Augenschein genommen, um ein umfassendes und authentisches Bild über die Siebenbürgische Partei⃰  liefern zu können. Das Endergebnis dieser Arbeit ist das vor kurzem erschienene Buch mit dem Titel Mindent Erdélyért! – Az Erdélyi Párt története 1940 és 1944 között (Alles für Siebenbürgen! - Die Geschichte der Siebenbürgischen Partei zwischen 1940 und 1944), dessen Präsentation am 23. Mai in Klausenburg stattfand.

Quelle: Főtér.ro. 

⃰Nach dem Zweiten Wiener Schiedsspruch, als die nördliche Hälfte Siebenbürgens wieder Ungarn zugesprochen wurde, vertrat die Partei die politischen Interessen der Ungarn in Siebenbürgen im ungarischen Parlament.

In ihrer Mittwoch-Ausgabe (27. Februar) geht die Frankfurter Allgemeinen Zeitung  (Autor: Joseph Croitoru) ausführlich auf die Situation um die Ungarische Akademie der Wissenschaften und die Demonstrationen gegen Entscheidungen der ungarischen Regierung ein, wonach  die akademieeigenen Forschungsinstitute keine Grundfinanzierung mehr bekommen sollen. Laut Bericht betrachte auch der Präsident der Akademie das stetig wachsende Netz der in letzter Zeit geschaffenen neuen Forschungseinrichtungen mit Sorge, denen immer mehr Fördermittel zuteilwerden. In diese Kategorie falle das 2013 gegründete VERITAS Institut für Geschichtsforschung, dessen Leiter, der Historiker Sándor Szakály, wegen einer Äußerung 2014 vom Verband der jüdischen Gemeinden Ungarns – vergebens – zum Rückstritt aufgefordert wurde.

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Anmerkung:  In dem ominösen und recht häufig angegriffenen Interview von Sándor  Szakály, das die ungarische Nachrichtenagentur MTI am 17. Januar 2014 veröffentlichte, ist Folgendes zu lesen: „… auch darüber muss man reden, dass im Gegensatz zu dem über Ungarn entstandenen Bild dem hiesigen Judentum in Wirklichkeit von dem Moment an ein beachtlicher Verlust zugefügt wurde, da die deutsche Wehrmacht in Ungarn einmarschierte und so die Souveränität des Landes nach dem 19. März 1944 stark eingeschränkt wurde.“ Er verwies darauf, dass mehrere Historiker der Ansicht sind, dass die erste Deportation aus Ungarn  im Zweiten Weltkrieg 1941 nach Kamenecz-Podolsk erfolgte, die seiner Meinung nach eher als Verfahren der Ausländerbehörde zu betrachten ist, weil diejenigen, die über keine ungarische Staatsbürgerschaft verfügten, dorthin abgeschoben wurden. Als es sich herausstellte, dass viele von ihnen ermordet wurden, ermöglichte Innenminister Ferenc Keresztes-Fischer die Rückkehr nach Ungarn, betonte er.

 

Prof. Dr. Miklós Kásler, Minister für Humanressourcen, hat Anfang Januar Sándor Szakály für weitere fünf Jahre zum Generaldirektor und Endre Marinovich zum stellvertretenden Generaldirektor des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung ernannt.

Freunde, Kollegen und Schüler haben Tibor Zinner mit der Festschrift Zinner 70. Egy élet az (i)gazságszolgáltatás kutatásának szolgálatában (Ein Leben im Dienst der Erforschung von Justiz  [und Unrecht]) am 19. Dezember 2018 in der Kurie (1055 Budapest, Markó-Str. 16) begrüßt. An der Zusammenstellung wirkten Veronika Fodor, Patrícia Gecsényi, Gábor Hollósi, Dávid Kiss, Krisztina Rácz-Baán sowie János Rácz mit. Erschienen ist der Band bei der Stiftung Írott Szó und dem Verlag Magyar Napló. Der Historiker Lajos Izsák und der Historiker und Moraltheologe OSB Ádám Somorjai hielten die Laudation.

Die Selbstverwaltung der Deutschen Minderheit der Budaer Burg gedenkt der unschuldig Verschleppten zum „Malenkij Robot”. Imre Ritter, Parlamentsabgeordneter der Ungarndeutschen, eröffnet die Ausstellung mit dem Titel „Málenkij robot” oder ohne Urteil zur Zwangsarbeit in der Sowjetunion, die die Historiker Zalán Bognár und András Majorszki vorstellen. Der Eröffnung der Ausstellung folgen eine Buchpräsentation und ein Konzert. Zeitpunkt: Freitag, 19. Oktober 2018, 15.00 Uhr.

Einladung

 

Unser Kollege Tibor Zinner folgt einer Einladung des Freundeskreises Alte Schüler des Gymnasiums Sándor Kisfaludy, Sümeg, und hält einen Vortrag mit dem Titel Worüber wenig gesprochen wird im Fall des Kardinals József Mindszenty. Ort: Amt Gemeinsamer Selbstverwaltungen Sümeg, 8330 Sümeg, Béke-Pl. 7. Zeitpunkt: Freitag, 12. Oktober 2018, 14.00 Uhr.

Die mit dem Prima Primissima Preis ausgezeichnete Gesellschaft für Literatur und Kunst Dániel Berzsenyi und die Selbstverwaltung der Stadt Lengyeltóti (Komitat Somogy) sind die Veranstalter der Präsentation des diesjährigen dritten Heftes der Zeitschrift Somogy. Bürgermeister Lajos Zsombok begrüßt die Gäste. Die Publikation wird von Sándor Szakály, Gábor Ujváry und Tünde Császtvay den Lesern empfohlen. Ort: Städtisches Kulturhaus und Bibliothek,  8693 Lengyeltóti, Rákóczi-Str. 22. Zeitpunkt: Dienstag, 30. Oktober 2018, 17.00 Uhr

65 Jahre Gerichtsbeschlüsse lautete der Titel einer Konferenz der Kurie. Tibor Zinner vertrat das VERITAS-Institut bei diesem Ereignis. Er hielt einen Vortrag zum Thema Auch nach Stalins Tod weiter auf dem stalinistischen Weg. Am Rande des Ausbleibens einer prinzipiellen Entscheidung des Obersten Gerichtes.  Zeitpunkt: Montag, 8. Oktober 2018, 10.00 Uhr.

Die Landesgesellschaft Sándor Petőfi und das Petőfi-Geburtshaus und Gedenkmuseum ehren die Märtyrer des Freiheitskampfes 1848, die in Arad hingerichtet wurden. Dabei wird eine Ausstellung über die Polen eröffnet, die an der damaligen ungarischen Revolution teilgenommen hatten. Außerdem fanden ein literarisches Programm und ein Rundtischgespräch statt. Als Moderator wirkte unser Kollege Róbert.Hermann mit. Der Historiker István Pelyach aus Szeged hielt die Festansprache. Ort: Petőfi-Geburtshaus und Gedenkmuseum, 6200 Kiskőrös, Petőfi-Pl. 5. Zeitpunkt: Samstag, 6. Oktober 2018,  16.30 Uhr.  

Vor hundert Jahren ist der Erste Weltkrieg zu Ende ergangen, was zugleich auch das Ende der Österreichisch-Ungarischen Monarchie bedeutete. Im Zusammenhang mit dem Jubiläum veranstaltete das Ungarische Nationalmuseum (MNM) eine Konferenz über das Erbe der Monarchie, an der Forscher der Nachfolgestaaten sowie ein englischer und ein französischer Historiker teilnahmen. Die Konferenz, die am 4. und 5. Oktober in englischer und deutscher Sprache beriet, bestand aus Vorträgen und Rundtischgesprächen, die die Geschichte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie aus dem Blickwinkel der Kultur, der Modernisierung und der internationalen Politik darstellten. Details auf der Website des MNM

In freundlicher und inniger Atmosphäre wurde der ehemalige Ministerpräsident Péter Boross zu seinem 90. Geburtstag von Mitarbeitern des VERITAS Instituts für Geschichtsforschung und den Mitgliedern des Beratergremiums beglückwünscht.

Das Bürgermeisteramt der siebenbürgischen Ortschaft Szeklerburg/Csíkszereda/Miercurea Ciuc/RO hat zum 100. Jahrestag der Beendigung des Ersten Weltkrieges ein Buch mit dem Titel Székelyföld és a nagy háború. Tanulmánykötet az első világháború centenáriuma alkalmából (Das Szeklerland und der Große Krieg. Studienband aus Anlass des Zentenariums des Ersten Weltkrieges) (Red. Zsolt Orbán, Verlagsamt Csíkszereda, Csíkszereda, 2018) herausgegeben. Er enthält u.a. eine Studie unseres Kollegen Gábor Ujváry Erdély szerepe a 20. század első felének magyar kulturális politikájában (Siebenbürgens Rolle in der ungarischen Kulturpolitik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts). 

Generaldirektor Sándor Szakály hat für seine herausragende Berufstätigkeit ein Diplom der Anerkennung des Ministeriums für Humanressourcen vom Minister  Miklós Kásler übernommen.

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